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Β»Komm nie wieder nach Hause zurΓΌck, sonst werde ich dich verprΓΌgeln. Sag doch deinem Gott, dass er kommen und dich retten soll!Β« Worte wie diese lassen den 24-jΓ€hrigen Nhat Binh* die Wut seiner Mutter spΓΌren und hinterlassen seelische Wunden. In den Augen seiner Familie war es eine Schande, dass er sich vom Buddhismus abwandte, um Jesus nachzufolgen. Immer wieder wird Nhat Binh zu Hause beschimpft und bedroht β er benΓΆtigt unser Gebet.
Als Nhat Binh 2022 zum Glauben an Jesus kam, stieΓ dies auf groΓe WiderstΓ€nde in seiner Familie. Er wuchs in einem streng buddhistischen Haushalt auf und sowohl seine Eltern als auch seine beiden Γ€lteren BrΓΌder akzeptierten seinen Glaubenswechsel nicht.
Mit besonderer HΓ€rte wurde Nhat Binh von seiner Mutter behandelt; hΓ€ufig mΓΌndeten Auseinandersetzungen in WutausbrΓΌche seiner Mutter. RegelmΓ€Γig beschimpfte sie Nhat Binh fΓΌr seinen Glauben an Jesus.
Anfang Februar eskalierte der Konflikt weiter. Seine Mutter bedrohte Nhat Binh damit, ihn zu enterben und aus dem Haus zu werfen: Β»Wenn du Jesus folgen willst, dann geh! An diesem Ort bist du nicht mehr zu Hause β verschwinde und komm nicht mehr zurΓΌck!Β« Zudem verbrannte sie alle christlichen BΓΌcher und Materialien, die Nhat Binh besaΓ, und schrie ihn an: βAlles, was zu Buddha gehΓΆrt, bleibt. Alles, was zu Jesus gehΓΆrt, wird verbrannt! Daraufhin drohte sie ihrem Sohn damit, ihn bei den BehΓΆrden anzuzeigen.
In Vietnam bestΓ€rken lokale BehΓΆrden die BevΓΆlkerung hΓ€ufig darin, Christen zu unterdrΓΌcken, da diese als westlicher Einfluss und Bedrohung der eigenen Traditionen angesehen werden. Christen kΓΆnnen daher Haftstrafen drohen.
Die andauernde Feindseligkeit seiner eigenen Familie setzt Nhat Binh stark zu und belastet ihn psychisch so sehr, dass er seine Ausbildung abbrechen musste. Seit einiger Zeit leidet er zudem an SchlafstΓΆrungen. Niedergeschlagen und entmutigt verlieΓ er schon ΓΆfter das Elternhaus und wanderte ziellos in der Gegend umher.
Sang*, ein lokaler Pastor in der Gegend, hΓΆrte von Nhat Binhs Situation und nahm Kontakt mit ihm auf, um ihn zu ermutigen.
Β»Ich habe mehrmals mit Nhat Binh gesprochen und ihm zugehΓΆrt. Nhat Binh lebt noch immer mit seiner Familie unter einem Dach. Ich glaube, dass Jesus in dieser schweren Zeit sein grΓΆΓter Trost und seine Hoffnung ist.Β«
*Name geΓ€ndert