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Open Doors Rushes to Chadian Refugees’ Aid in Kousseri: Chadian Refugees

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Tschad: Christen aus Vergeltung getΓΆtet

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Ein Pastor und mindestens 12 Christen wurden Anfang Mai brutal getΓΆtet, als nomadische muslimische Hirten christliche DΓΆrfer im SΓΌden von Tschad angriffen.

Am vergangenen 5. Mai ΓΌberfiel eine Gruppe muslimischer MΓ€nner christliche DΓΆrfer in der Region GorΓ© im SΓΌden des Landes, nahe der Grenze zur Zentralafrikanischen Republik. Lokale Quellen berichten, dass die EntfΓΌhrung des Sohnes eines lokalen muslimischen FΓΌhrers zu den Vergeltungsangriffen zwischen dem 5. und 8. Mai gefΓΌhrt hat.

»Der Sohn eines muslimischen Führers wurde von Banditen entführt, die spÀter ein Lâsegeld verlangten. Als der Vater des Buben in den Busch ging, um das Lâsegeld zu zahlen, tâteten die Banditen ihn und seinen Sohn. Als die Nachricht andere muslimische Viehzüchter erreichte, versammelten sie sich und ermordeten mehrere Menschen in den nahe gelegenen Dârfern, die überwiegend von Christen bewohnt werden, mit der Begründung, dass die mutmaßlichen Entführer aus diesen Gemeinschaften stammten und keine Muslime seien«, erklÀrte eine lokale Quelle den Partnern von Open Doors vor Ort.

Gefahr noch nicht gebannt

Der Pastor der Eglise Evangélique des frères au Chad (EFIT), Doumro Tadingao Gaston, ist einer von etwa 13 getâteten Christen. Auch ein kleines Kind befindet sich unter den Todesopfern. Andere Quellen gehen von 17 bis zu 30 Toten aus.

Quellen vor Ort berichteten, dass die Angreifer auch GeschÀfte und HÀuser nach WertgegenstÀnden und Vieh durchsuchten und plünderten sowie HÀuser in Brand setzten, bevor sie weiterzogen. Die ârtliche christliche Bevâlkerung lebt in großer Angst und war gezwungen, in sicherere Gebiete zu fliehen.

Β»Die Kirche wird angegriffen, und die Muslime sind hinter den Pastoren und Gemeindeleitern her. Das ist das erste Mal, dass ein solcher Angriff in diesen DΓΆrfern stattgefunden hatΒ«, so eine lokale Quelle.

Die Regierung des Tschad hat nun SicherheitskrÀfte in die umkÀmpften Ortschaften entsandt, um die Lage zu beruhigen, da die Spannungen immer noch andauern. Die Angreifer sind noch immer nicht eindeutig identifiziert worden, obwohl die Einheimischen sagen, dass es sich um nomadische Hirten handelt, die in großer Zahl kamen und gezielt Menschen angriffen.

Die Evangelische Kirche im Tschad und die gesamte christliche Gemeinschaft haben die Angriffe verurteilt und die Verantwortlichen in der Republik aufgefordert, dafΓΌr zu sorgen, dass die TΓ€ter nicht straffrei ausgehen.

Hintergrundinformationen zum Tschad

Der Tschad, Rang 60 auf dem Weltverfolgungsindex 2023, ist ein Binnenstaat, der an Libyen, Sudan, die Zentralafrikanische Republik, Kamerun, Nigeria und Niger grenzt. Obwohl der Tschad eine sΓ€kulare Republik ist, ist der Islam die Mehrheitsreligion und durchdringt die gesamte Gesellschaft, was zu Feindseligkeit und Intoleranz gegenΓΌber Christen fΓΌhrt, die als Β»UnglΓ€ubigeΒ« betrachtet werden. Die Volksgruppen der Araber, Kanembu, Bornu und Buduma sind mehrheitlich muslimisch und haben ein feindseliges VerhΓ€ltnis zu den Volksgruppen der Wadai Bulala, Kobe, Tama, Barma und Mesmedje, die mehrheitlich christlich sind.

GEBETSANLIEGEN

    • Beten Sie, dass Gottes Geist die trauernden Familien trΓΆstet, die um ihre AngehΓΆrigen trauern.
    • Bitte beten Sie, dass die Kirche stark bleibt und die Christen an ihrem Glauebn an Jesus festhalten.
    • Beten Sie fΓΌr eine dauerhafte Beilegung der Konflikte zwischen Bauern und ViehzΓΌchtern im Tschad, die ein wesentlicher NΓ€hrboden fΓΌr Feindseligkeit gegenΓΌber Christen im Tschad sind.