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Laos: Freiheit verschmΓ€ht – Gefangenschaft gewΓ€hlt

Sechs inhaftierte Christen halten trotz enormen Drucks an Jesus fest

Β»Gebt euren Glauben an Jesus auf und wendet euch wieder den Ahnen zu – dann kommt ihr frei!Β« – Mit diesem Ultimatum setzen lokale BehΓΆrden seit mehr als einem halben Jahr sechs Christen im Norden von Laos unter Druck. Auch wenn ihre Freiheit nur ein Bekenntnis entfernt scheint, bleiben sie Jesus selbst in der Gefangenschaft treu. Stellen wir uns im Gebet an ihre Seite.

FΓΌr den Glauben angezeigt

Die nΓ€chste Kirche war kilometerweit entfernt. Deshalb schlossen sich mehrere christliche Familien zu einer Hauskirche zusammen, um Jesus in ihrem gemeinsamen Heimatdorf anzubeten. Doch in Laos gelten alle nicht registrierten Kirchen als illegal. Werden sie entdeckt, gehen sowohl lokale BehΓΆrden als auch die eigene Dorfgemeinschaft gegen Christen vor. Auch diese Hauskirche im Norden von Laos stieß auf enorme WiderstΓ€nde…

Nachbarn und Dorfvorsteher forderten die Christen dazu auf, all ihre religiâsen AktivitÀten zu stoppen und sich wieder zum traditionellen Ahnen- und Geisterglauben zu bekennen. Trotz der Warnungen trafen sich die Christen weiterhin. Infolgedessen verschÀrfte sich der Konflikt: Einige Dorfvorsteher zeigten die Christen bei ârtlichen Behârden an. Im Dezember 2025 wurden einige der Christen daraufhin verhaftet, weil sie sich weigerten, ihren Glauben an Jesus aufzugeben: »Diese Dorfbewohner praktizieren ohne Genehmigung einen neuen Glauben«, hieß es dazu in einer offiziellen Bekanntgabe.

Vor die Wahl gestellt

Abgeschirmt von der Außenwelt wurden die Verhafteten in einem separaten Haus unter Arrest gestellt. »Ihr dürft weder das GelÀnde verlassen noch Kontakt zu Außenstehenden aufnehmen«, wiesen lokale Beamte sie an. Sie stellten die Christen vor ein Ultimatum: Wer freikommen wollte, musste Jesus aufgeben und wieder zum Ahnen- und Geisterglauben zurückkehren. Familienangehârige und lokale Partner von Open Doors ließen den Gefangenen Lebensmittel zukommen, sodass sie in der Haft nicht hungerten. Nach etwa zwei Monaten konnten vier der Christen der Belastung nicht lÀnger standhalten und widerriefen ihren Glauben an Jesus. Bis heute verbleiben sechs Christen in Gefangenschaft, weil sie sich weigern, Jesus zu verleugnen.

Kirchenleiter und lokale Partner von Open Doors setzen sich weiter mit Nachdruck fΓΌr ihre Freilassung ein. Die BehΓΆrden verlangen derzeit eine Kautionszahlung in HΓΆhe von 5.000.000 Kip (ca. 200 EUR) fΓΌr jeden Gefangenen. ZusΓ€tzlich stellen sie folgende Bedingung fΓΌr die Freilassung auf: Β»Wenn wir euch freilassen und ihr nach Hause kommt, ist es euch verboten, euren Gott anzubeten oder sich untereinander zu treffen. Wenn ihr euch widersetzt, werden wir euch erneut einsperren.Β«

Unter wachsendem Druck

Immer wieder geraten Christen ins Visier der Behârden, insbesondere dann, wenn ihre Gemeinde nicht zu den drei anerkannten Kirchen des Landes gehârt. Selbst wenn alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen, werden christliche Versammlungen genau überwacht und regelmÀßig von lokalen Behârden gestârt. Trotz dieser BedrÀngnis bleiben lokale Kirchengemeinden aktiv und bemühen sich darum, das Evangelium zu verbreiten.

Bitte beten Sie fΓΌr Christen in Laos!

  • Danken Sie Gott dafΓΌr, dass die sechs Christen treu an Jesus festhalten.
  • Beten Sie, dass Jesus ihren Glauben weiter stΓ€rkt und sie bald freikommen.
  • Bitten Sie Jesus um Weisheit fΓΌr Christen im Umgang mit lokalen BehΓΆrden und ihrer Dorfgemeinschaft.
  • Bitte beten Sie fΓΌr denjenigen, die Jesus verleugnet haben: dass er ihnen neu begegnet und sie zu ihm zurΓΌckkehren.
  • Beten Sie, dass sich das Evangelium weiter in Laos ausbreitet und dass auch Verfolger zu Nachfolgern Jesu werden.