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Die neunjΓ€hrige Moryom erfΓ€hrt tΓ€glich Druck wegen ihres Glaubens an Jesus. Aber ihre Geschichte erinnert uns auch an die Hoffnung, die ΓΌber den Schmerzes der Verfolgung hinausreicht, und an die Freude, die im Kommen Jesu in diese Welt liegt.
Moryom lebt mit ihren Eltern und ihrem Γ€lteren Bruder in einem kleinen Dorf im Nordwesten Bangladeschs.
Ihre Mutter ist arbeitet im Kinderprogramm der Kirche mit und leitet einen Alphabetisierungskurs fΓΌr Erwachsene. Ihr Vater ist der Pastor der Kirche auf ihrem GrundstΓΌck und ein Evangelist in ihrem mehrheitlich muslimischen Dorf und in der Region. Beide sind vom Islam konvertiert, was in diesem Teil von Bangladesch oft brutale Verfolgung nach sich zieht.
Moryom hat diese Erfahrung bereits selbst gemacht. Von klein auf hat sie wegen der Entscheidung ihrer Eltern, Gott zu dienen, viel Ablehnung und Anfeindung erfahren.
In der Schule verbringt Moryom ihren Tag oft allein. Β»Die meisten Leute in meiner Schule behandeln mich nicht gutΒ«, sagt sie.Β»Manchmal schlagen mich meine MitschΓΌler mit StΓΆcken. Sie lassen mich nicht mit ihnen sitzen oder spielen.Β«
Auch ihre Lehrer sehen weg, wenn sie von Kindern gemobbt wird. Β»Eines Tages spielte ich mit einem muslimischen MΓ€dchen auf dem Dach meiner SchuleΒ», erinnert sich Moryom. Β»PlΓΆtzlich stieΓ sie mich vom Dach des einstΓΆckigen GebΓ€udes. Ich war verletzt und habe mich bei meinen Lehrern beschwert, aber sie haben nichts unternommen.Β«
Obwohl Moryom so bedrΓ€ngt wird, bleibt sie durch das, was sie in der Kirche ΓΌber Jesus gelernt hat, in ihrem Glauben verankert. NatΓΌrlich ist sie nicht immun gegen den Schmerz, aber sie versteht auf ihre Weise, dass das der Preis dafΓΌr ist, Jesus nachzufolgen. Und sie beschlieΓt, anderen zu vergeben.
Β»Weil Jesus am Kreuz fΓΌr meine SΓΌnden gestorben ist, vergebe ich denen, die mich schlecht behandeln, beleidigen und hassen. Ich bin sehr traurig. Manchmal weine ich, aber ich vergebe ihnen.Β«
Der einzige sichere Ort, den Moryom und ihre Familie haben, ist ihre Kirche. Hier ist Moryom nicht allein, sie wird nicht belΓ€stigt und kann Jesus frei anbeten. Im Kindergottesdienst fΓΌhlt sie sich, wie viele andere christliche Kinder auch, angenommen und umsorgt.
Die Partner von Open Doors unterstΓΌtzen auch ein jΓ€hrliches Weihnachtstreffen fΓΌr christliche Familien aus Bangladesch. Β»Am Weihnachtstag kommt die ganze Gemeinde zum Gottesdienst zusammenΒ«, sagt Moryom.Β»Wir haben eine Menge SpaΓ. Wir singen, tanzen, beten und lesen aus der Bibel vor. Und wir essen Kuchen, um die Geburt Jesu zu feiern.Β«
Diese Art von Gemeinschaft ist fΓΌr Moryom und andere Kinder wie sie von groΓer Bedeutung. Es ist eine Erholungspause von dem tΓ€glichen Druck, dem sie ausgesetzt ist. Und es ist eine Zeit, in der sie die Liebe von Jesus und anderen Christen spΓΌren kann.
Open Doors hilft ΓΌber lokale Partner in Bangladesch Kindern wie Moryom, die inmitten von Verfolgung ein isoliertes Leben fΓΌhren. Diese UnterstΓΌtzung hilft dabei, ihren Glauben am Leben zu erhalten, damit er nicht durch den Druck um sie herum erdrΓΌckt wird.