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Eine kΓΌrzlich erschienene VerΓΆffentlichung des IS stellt afrikanische Christen vor eine Wahl, die fΓΌr sie keine akzeptable Option bietet: zum Islam zu konvertieren, die islamische Steuer zu zahlen oder vertrieben oder sogar getΓΆtet zu werden.
Anfang Oktober verΓΆffentlichte der Islamische Staat (IS) eine Warnung an die Christen Afrikas:
Β»Wenn die Christen in Afrika in Sicherheit leben und den Massakern entkommen wollen, mΓΌssen sie wissen, dass unsere Β»reine AuslegungΒ« des Islam ihnen die Freiheit gibt, zwischen drei Optionen zu wΓ€hlen.
Erstens: Sie kΓΆnnen sich entscheiden, zum Islam zu konvertieren und damit unsere BrΓΌder im Glauben zu werden, mit denselben Rechten und Pflichten. Zweitens: Sie kΓΆnnen sich unterwerfen, indem sie die Dschizya [die islamische Steuer] zahlen und dadurch ihr Leben retten und in Sicherheit in ihren DΓΆrfern leben. Und drittens: Wenn sie sowohl den Islam als auch die Dschizya ablehnen, dann entscheiden sie sich fΓΌr den Tod und die Vertreibung, die sie seit Jahren erleiden und erdulden mΓΌssen.Β«
Diese VerΓΆffentlichung Β»lobt den Β»DschihadΒ«, der darin besteht, Christen im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und in Mosambik anzugreifen und zu tΓΆten. AuΓerdem ruft sie AnhΓ€nger des IS in Europa dazu auf, das, was sie alsΒ»gΓΆttliches UrteilΒ« bezeichnet, an Christen in ihren eigenen Regionen zu vollstrecken.Β«Das berichtete derΒ»Jihad and Terrorism Threat MonitorΒ«desΒ»Middle East Media Research InstituteΒ« (MEMRI) am 7. Oktober.
Im vergangenen Jahr waren Christen aus der Region Mopti in Mali bereits von extremistischen islamistischen Gruppen aufgefordert worden, die Dschizya zu zahlen oder ihre Kirchen zu schlieΓen.
FΓΌr die Partner von Open Doors in Afrika bestΓ€tigt diese VerΓΆffentlichung die Absichten des IS gegenΓΌber den Christen in Afrika allgemein: Β»Falls es noch Zweifel gegeben haben sollte, haben wir nun die BestΓ€tigung aus erster Hand fΓΌr die religiΓΆsen Motive der AufstΓ€nde in der Demokratischen Republik Kongo und insbesondere in Mosambik.Β«
Die Partner betonen, wie wichtig es ist, weiterhin fΓΌr unsere Schwestern und BrΓΌder an der Frontlinie in Afrika zu beten. Das AusmaΓ an EinschΓΌchterung, offenen Angriffen und den damit verbundenen Verwerfungen ist enorm. Diese neuen Entwicklungen machen die Kampagne Β»Arise AfricaΒ« so wichtig, insbesondere ihr Aspekt der Ermutigung. Es geht darum, unseren Glaubensgeschwistern immer wieder zu zeigen, dass sie in ihrer Not und in diesem geistlichen Kampf nicht allein sind, wie es in Epheser 6,12 heiΓt: Β»Denn wir kΓ€mpfen nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen die bΓΆsen MΓ€chte und Gewalten der unsichtbaren Welt, gegen jene MΓ€chte der Finsternis, die diese Welt beherrschen, und gegen die bΓΆsen Geister in der Himmelswelt.Β«
Bildunterschrift : Ostergottesdienst in der Demokratischen Republik Kongo (DRK)