Open Doors Γ–sterreich
Representative image of Rebecca praying

4 Minuten Lesezeit

NachrichtenNordkorea

30 Jahre Weltverfolgungsindex: Nordkorea erneut an der Spitze der Rangliste!

UnterstΓΌtzen Sie das Projekt:
WVI Top 10β€‹β€‹β€‹β€‹β€Œο»Ώβ€ο»Ώβ€‹β€β€‹β€β€Œβ€ο»Ώο»Ώβ€Œο»Ώβ€‹β€β€Œβ€β€β€Œβ€Œβ€β€Œο»Ώβ€Œβ€β€β€Œβ€Œβ€ο»Ώβ€β€‹β€β€‹β€β€‹ο»Ώβ€β€β€‹β€β€‹β€β€Œο»Ώβ€‹ο»Ώβ€Œβ€β€‹β€Œβ€Œβ€ο»Ώβ€β€Œβ€β€β€Œβ€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œο»Ώβ€β€Œβ€‹β€ο»Ώβ€β€Œβ€β€β€Œβ€Œβ€ο»Ώο»Ώβ€‹β€β€‹β€β€‹β€ο»Ώβ€‹β€‹β€β€‹β€β€Œβ€β€β€‹β€Œο»Ώβ€‹β€β€Œβ€β€Œβ€Œβ€Œβ€β€Œβ€β€‹β€β€‹β€β€‹ο»Ώβ€β€β€‹β€β€‹β€β€Œβ€β€β€‹β€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œο»Ώβ€‹β€‹β€Œο»Ώβ€‹ο»Ώβ€‹ο»Ώβ€β€β€‹β€ο»Ώο»Ώβ€‹β€ο»Ώο»Ώβ€Œο»Ώβ€‹ο»Ώβ€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œβ€β€‹β€Œβ€Œβ€β€Œο»Ώβ€Œβ€β€β€Œβ€Œβ€ο»Ώβ€β€Œβ€β€Œο»Ώβ€‹β€ο»Ώβ€Œβ€Œβ€ο»Ώο»Ώβ€Œβ€β€Œβ€‹β€‹β€ο»Ώβ€β€Œο»Ώβ€‹ο»Ώβ€Œβ€β€‹β€Œβ€Œβ€ο»Ώβ€β€Œβ€β€β€Œβ€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œο»Ώβ€β€Œβ€‹β€ο»Ώβ€β€Œο»Ώβ€‹ο»Ώβ€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œο»Ώβ€Œβ€Œβ€Œβ€β€Œβ€‹β€Œβ€β€β€Œβ€Œβ€ο»Ώο»Ώβ€‹β€ο»Ώο»Ώβ€Œβ€β€β€Œβ€Œβ€ο»Ώβ€β€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œβ€β€Œβ€Œβ€Œβ€ο»Ώβ€β€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€‹β€ο»Ώο»Ώβ€Œβ€β€Œβ€Œβ€Œβ€β€Œβ€‹β€Œβ€β€β€Œβ€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€‹β€ο»Ώο»Ώβ€Œβ€ο»Ώβ€Œβ€Œβ€ο»Ώο»Ώβ€Œβ€β€Œβ€‹β€Œβ€β€Œβ€Œβ€‹ο»Ώο»Ώβ€Œβ€Œο»Ώβ€‹β€‹β€Œο»Ώβ€‹β€β€Œβ€β€Œβ€Œβ€Œο»Ώβ€‹ο»Ώβ€Œβ€β€Œβ€Œβ€Œβ€ο»Ώβ€β€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œβ€β€‹β€Œβ€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œβ€β€β€Œβ€Œβ€ο»Ώο»Ώβ€Œβ€ο»Ώβ€β€‹ο»Ώβ€ο»Ώβ€Œβ€β€β€Œβ€Œβ€β€Œβ€‹β€‹ο»Ώο»Ώβ€Œβ€‹ο»Ώβ€‹β€Œβ€Œβ€β€Œβ€Œβ€‹ο»Ώβ€‹β€‹β€Œβ€β€Œβ€Œβ€Œβ€β€‹β€β€‹ο»Ώβ€Œβ€β€‹ο»Ώβ€‹β€‹β€Œβ€β€‹β€Œβ€‹β€ο»Ώβ€Œβ€Œβ€β€‹ο»Ώβ€‹ο»Ώβ€Œβ€‹β€Œβ€β€‹β€β€Œβ€β€Œβ€‹β€‹β€ο»Ώβ€Œβ€‹ο»Ώβ€Œβ€‹β€Œβ€β€‹β€Œβ€‹ο»Ώβ€‹β€‹β€Œβ€β€‹β€β€‹β€ο»Ώβ€Œβ€Œβ€β€‹β€β€‹ο»Ώβ€β€‹β€‹ο»Ώβ€‹β€β€‹ο»Ώβ€Œβ€Œβ€‹β€ο»Ώβ€Œβ€‹ο»Ώβ€Œβ€Œβ€‹ο»Ώβ€β€‹β€‹ο»Ώβ€‹ο»Ώβ€‹ο»Ώβ€β€Œβ€‹ο»Ώβ€‹β€Œβ€Œβ€β€Œβ€Œβ€‹ο»Ώβ€‹β€β€Œβ€β€Œβ€β€Œβ€β€‹β€β€‹ο»Ώβ€‹β€‹β€‹ο»Ώβ€‹ο»Ώβ€Œβ€β€‹β€Œβ€‹ο»Ώβ€ο»Ώβ€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œο»Ώβ€β€Œβ€Œο»Ώβ€‹β€‹β€Œβ€β€Œβ€Œβ€‹ο»Ώο»Ώβ€Œβ€Œο»Ώβ€‹β€‹β€Œβ€β€‹β€Œβ€Œβ€β€Œο»Ώβ€Œβ€β€Œβ€Œβ€‹ο»Ώβ€ο»Ώβ€Œο»Ώβ€‹β€‹β€Œβ€β€‹β€Œβ€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œβ€β€β€‹β€‹ο»Ώο»Ώβ€Œβ€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œβ€β€β€Œβ€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œβ€ο»Ώβ€‹β€Œβ€β€Œβ€Œβ€‹ο»Ώο»Ώο»Ώβ€Œβ€β€‹β€β€Œβ€β€‹β€Œβ€Œο»Ώβ€‹ο»Ώβ€Œβ€β€Œβ€Œβ€Œβ€Œβ€Œβ€Œβ€Œο»Ώβ€‹β€β€Œβ€ο»Ώβ€‹β€‹ο»Ώο»Ώβ€Œβ€Œβ€β€β€‹β€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œο»Ώβ€‹β€‹β€Œο»Ώβ€‹ο»Ώβ€‹β€β€Œβ€Œβ€‹ο»Ώβ€‹ο»Ώβ€Œβ€‹β€‹β€Œβ€‹β€β€Œβ€Œβ€‹ο»Ώβ€‹β€β€Œβ€‹β€Œβ€β€‹β€β€Œβ€Œβ€‹ο»Ώβ€‹β€β€Œβ€‹β€Œβ€β€Œο»Ώβ€‹ο»Ώβ€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œβ€β€‹β€Œβ€Œβ€β€Œο»Ώβ€Œβ€β€β€Œβ€Œβ€ο»Ώβ€β€Œβ€β€Œο»Ώβ€‹β€ο»Ώβ€Œβ€Œβ€ο»Ώο»Ώβ€Œβ€β€Œβ€‹β€‹β€ο»Ώβ€β€Œο»Ώβ€‹ο»Ώβ€Œβ€β€‹β€Œβ€Œβ€ο»Ώβ€β€Œβ€β€β€Œβ€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œο»Ώβ€β€Œβ€‹β€ο»Ώβ€β€Œο»Ώβ€‹ο»Ώβ€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œο»Ώβ€Œβ€Œβ€Œβ€β€Œβ€‹β€Œβ€β€β€Œβ€Œβ€ο»Ώο»Ώβ€‹β€β€Œβ€β€Œβ€β€β€Œβ€Œβ€β€Œβ€‹β€‹ο»Ώο»Ώβ€Œβ€‹ο»Ώβ€‹β€Œβ€Œβ€β€Œβ€Œβ€‹ο»Ώβ€‹β€‹β€Œβ€β€Œβ€Œβ€Œβ€β€‹β€β€‹ο»Ώβ€Œβ€β€‹ο»Ώβ€‹β€‹β€Œβ€β€‹β€Œβ€‹β€ο»Ώβ€Œβ€Œβ€β€‹ο»Ώβ€‹ο»Ώβ€Œβ€‹β€Œβ€β€‹β€β€Œβ€β€Œβ€‹β€‹β€ο»Ώβ€Œβ€‹ο»Ώβ€Œβ€‹β€Œβ€β€‹β€Œβ€‹ο»Ώβ€‹β€‹β€Œβ€β€‹β€β€‹β€ο»Ώβ€Œβ€Œβ€β€‹β€β€‹ο»Ώβ€β€‹β€‹ο»Ώβ€‹β€β€‹ο»Ώβ€Œβ€Œβ€‹β€ο»Ώβ€Œβ€‹ο»Ώβ€Œβ€Œβ€‹ο»Ώβ€β€‹β€‹ο»Ώβ€‹ο»Ώβ€‹ο»Ώβ€β€Œβ€‹ο»Ώβ€‹β€Œβ€Œβ€β€Œβ€Œβ€‹ο»Ώβ€‹β€β€Œβ€β€Œβ€β€Œβ€β€‹β€β€‹ο»Ώβ€‹β€‹β€‹ο»Ώβ€‹ο»Ώβ€Œβ€β€‹β€Œβ€‹β€β€Œβ€β€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œο»Ώβ€β€Œβ€Œο»Ώβ€‹β€‹β€Œβ€β€Œβ€Œβ€‹ο»Ώο»Ώβ€Œβ€Œο»Ώβ€‹β€‹β€Œβ€β€‹β€Œβ€Œβ€β€Œο»Ώβ€Œβ€β€Œβ€Œβ€‹β€β€Œβ€β€Œο»Ώβ€‹β€‹β€Œβ€β€‹β€Œβ€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œβ€β€β€‹β€‹ο»Ώο»Ώβ€Œβ€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œβ€β€β€Œβ€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œβ€ο»Ώβ€‹β€Œβ€β€Œβ€Œβ€‹β€β€Œβ€β€Œο»Ώβ€‹β€‹β€Œβ€β€Œβ€Œβ€Œο»Ώβ€‹β€β€Œο»Ώβ€‹ο»Ώβ€Œο»Ώβ€‹β€‹β€Œβ€β€Œβ€Œβ€Œβ€β€‹ο»Ώβ€Œο»Ώβ€Œβ€‹β€Œβ€β€β€Œβ€Œο»Ώβ€Œβ€β€Œβ€β€Œβ€Œβ€‹ο»Ώο»Ώβ€Œβ€Œο»Ώβ€‹β€‹β€Œο»Ώβ€Œβ€Œβ€Œβ€β€‹β€β€Œβ€ο»Ώβ€‹β€Œβ€β€β€Œβ€Œο»Ώβ€‹ο»Ώβ€Œβ€β€β€‹β€Œβ€β€Œβ€Œβ€Œβ€β€Œβ€‹β€‹β€β€‹β€β€Œο»Ώο»Ώβ€Œ

Einer von sieben Christen leidet aufgrund seines Glaubens unter Β»hoherΒ«bisΒ»extremerΒ« Verfolgung. Das sind mehr als 360 Millionen Christen weltweit. Nordkorea kehrt an die Spitze des Index zurΓΌck, in Afrika sΓΌdlich der Sahara breitet sich Gewalt aus und weltweit wurden im vergangenen Jahr mindestens 5.621 Christen wegen ihres Glaubens getΓΆtet.

Das sind die zehn LΓ€nder, in denen es fΓΌr Christen am schwierigsten ist, ihren Glauben zu leben: Nordkorea steht an der Spitze der Rangliste, vor Somalia, dem Jemen, Eritrea und Libyen. Darauf folgt Nigeria auf Rang 6, vor Pakistan, Iran, Afghanistan und dem Sudan.

Subsahara-Afrika: Eine drohende Katastrophe

Die gesamte Region steuert auf eine humanitÀre Katastrophe zu, weil eine Welle religiâs motivierter Gewalt die LÀnder südlich der Sahara fârmlich überschwemmt und die christliche Bevâlkerung ins Visier nimmt. Militante islamische KÀmpfer destabilisieren große Teile des Kontinents mit extremer Gewalt. Am extremsten ist sie weiterhin in Nigeria, massiv betroffen sind aber auch Burkina Faso, Kamerun, Mali und Niger. Diese Gewalt ist mittlerweile in ganz Subsahara-Afrika alltÀglich geworden, sie zeigt sich hÀufig in gezielten ÜberfÀllen auf christliche Dârfer und Kirchen, bei denen Christen oft wahllos getâtet, verstümmelt, vergewaltigt oder entführt werden. Desastrâse wirtschaftliche ZustÀnde, Menschenhandel und KlimaverÀnderungen fachen die unheilvollen Entwicklungen an.

Nordkorea wieder auf Platz 1

Nachdem die Taliban ab August 2021 zahlreiche Christen wegen ihres Glaubens ermordet und tausende in die Flucht getrieben hatten, nahm Afghanistan auf dem WVI 2022 erstmals Rang 1 ein. Nordkorea kehrt nun wieder zurΓΌck an die Spitze, wo es - mit Ausnahme des letzten Berichtszeitraums - seit dem WVI 2002 gestanden war.

Das Land erreicht mit 98 Punkten den hΓΆchsten Wert seit Beginn der Dokumentation; seit EinfΓΌhrung des neuen Β»Gesetzes gegen reaktionΓ€res GedankengutΒ«wurden mehr Hauskirchen entdeckt und Christen verhaftet. Verhaftung bedeutet Hinrichtung oder ein Leben in einem der grausamen Lager fΓΌr politische Gefangene.Β»Christen standen schon immer in der ersten Reihe der Angriffe des Regimes. Das Ziel ist es, alle Christen im Land auszurotten. In Nordkorea kann es nur einen Gott geben, und das ist die Familie KimΒ«, beschreibt Timothy Cho, ein nordkoreanischer FlΓΌchtling, die verzweifelte Situation der Christen.

Eine Verbesserung der Lage in Afghanistan?

Afghanistan fÀllt in der Rangliste der LÀnder, in denen Christen am stÀrksten verfolgt werden, deutlich zurück. Aber unter der Herrschaft der Taliban hat sich für sie nichts wirklich geÀndert: Sie sind heute nicht sicherer als früher. Die neue Platzierung zeigt lediglich, dass es weniger konkrete Beweise für Angriffe auf Christen gibt als im Vorjahr, was zum Teil auf die Massenflucht der Christen nach der Eroberung des Landes durch die Taliban im August 2021 zurückzuführen ist und zum Teil darauf, dass es Àußerst schwierig geworden ist, die Gewalttaten der Taliban dem christlichen Glauben zuzuschreiben, da die wenigen Christen, die noch im Land leben, in die vâllige AnonymitÀt abgetaucht sind.

30 Jahre Weltverfolgungsindex

Der Weltverfolgungsindex von Open Doors wird seit 1993 jedes Jahr erstellt. In diesen 30 Jahren hat die Verfolgung von Christen weltweit in alarmierender Weise zugenommen. Im Jahr 1993 beispielsweise konzentrierten sich die Christen, die einem Β«hohenΒ» bis Β«extremenΒ» Verfolgungsgrad ausgesetzt waren, auf 40 LΓ€nder. Diese Zahl hat sich mit 76 LΓ€ndern im Jahr 2023 fast verdoppelt.

Die grâßte Bedrohung, die der Weltverfolgungsindex aufzeigt, besteht darin, dass Verfolgung zu Isolation führt und, wenn sie über einen lÀngeren Zeitraum andauert, dazu führen kann, dass die Menschen die Hoffnung verlieren. Dasselbe gilt für Gewalt, die zu einem so schweren persânlichen Trauma führen kann, dass es zu einem Verlust von allem kommt, was ein Mensch zum Überleben braucht.

Die Vision von Open Doors ist es, dass kein Christ allein mit Verfolgung konfrontiert sein sollte. Vielen Dank fΓΌr Ihre treue UnterstΓΌtzung bei diesem Auftrag... seit 30 Jahren – und darΓΌber hinaus!

BITTE BETEN SIE

    • fΓΌr die Christen in Subsahara-Afrika, die extremer und anhaltender Gewalt ausgesetzt sind: MΓΆge Gott sie trΓΆsten und von ihren Traumata heilen.
    • fΓΌr die nordkoreanischen Christen, insbesondere fΓΌr die 50.000-70.000 von ihnen, die sich derzeit in Lagern fΓΌr politische Gefangene befinden: MΓΆge Gott sie stΓ€rken und ihnen die Kraft geben, an ihm festzuhalten.
    • fΓΌr die heimlichen Christen, die noch in Afghanistan leben, verletzlich und isoliert sind: MΓΆge Gott ihnen nahe sein, sie trΓΆsten und sein Licht auf sie scheinen lassen.
    • dass die Ergebnisse des WVI viele Christen weltweit dafΓΌr sensibilisieren, ihre Schwestern und BrΓΌder, die Jesus um jeden Preis nachfolgen, zu unterstΓΌtzen und fΓΌr sie zu beten.