Open Doors Γ–sterreich
Sarah*, in her early 20s, grew up in a staunch Muslim family in an area of East Africa dominated by 
fundamentalist Muslims.

3 Minuten Lesezeit

Zeugnis

Tansania: EntfΓΌhrt, missbraucht und doch voller Hoffnung

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Arise Africa
Weil Amekidia Christin wurde, musste sie einen hohen Preis zahlen

Text: Amekidia* war erst 17 Jahre alt, als sie beschloss, Jesus nachzufolgen. Damit wandte sie sich bewusst von der traditionellen afrikanischen Religion ab, der ihre Familie folgte. Als Reaktion darauf stellten ihre Eltern die Finanzierung ihrer Schulausbildung ein, da sie ihren neu gefundenen Glauben entschieden ablehnten.

Mit Zwangsheirat bedroht und aus dem Haus verjagt

Die heute 20-jΓ€hrige Amekidia schloss sich nach ihrer Entscheidung fΓΌr Jesus im Jahr 2023 einer lokalen Gemeinde an. Bei AnhΓ€ngern traditioneller afrikanischer Religionen spielt die Gemeinschaft eine zentrale Rolle im Leben und im Glauben eines Menschen. Deshalb wurde Amekidias Abkehr von den religiΓΆsen Traditionen als Verrat an der Gemeinschaft und an ihrer Familie angesehen. Und das hatte Konsequenzen.

Β»Nachdem ich Christin geworden war, wandten sich meine Eltern wegen meines Glaubens gegen mich. Sie wollten mich verheiraten, aber ich weigerte michΒ«,

β€” erklΓ€rt Amekidia.

erklΓ€rt Amekidia

Familien und Dorfgemeinschaften setzen junge Frauen in derartigen Situationen oft unter Druck, um sie zur RΓΌckkehr zu den traditionellen religiΓΆsen Praktiken zu zwingen. Da Amekidia jedoch weder bereit war, ihren Glauben aufzugeben, noch zu heiraten, eskalierte die Situation. Β»Weil ich mich weigerte, haben meine Eltern mich von zu Hause verjagtΒ«, erklΓ€rt sie. Β»Als ich gezwungen war zu gehen, zog ich zu meinem Onkel, der sich seitdem um mich kΓΌmmert.Β«

UnzerstΓΆrbare Hoffnung

Doch auch dort war Amekidia nicht sicher. Am 15. September 2025 lauerten ihr zwei MΓ€nner auf, als sie gerade auf dem Heimweg von einem nahegelegenen GeschΓ€ft war. Einer der beiden war der Mann, der als ihr Ehemann ausgewΓ€hlt worden war. Die MΓ€nner entfΓΌhrten Amekidia und brachten sie in ein nahegelegenes Dorf. Dort wurde sie in einer in einem Haus festgehalten und sexuell missbraucht.

Als sie am nΓ€chsten Tag fΓΌr einen Moment alleine war, gelang Amekidia die Flucht. Sie lieh sich ein Telefon und kontaktierte ihren Pastor, der den Vorfall sofort der Polizei meldete und dafΓΌr sorgte, dass sie medizinisch versorgt wurde. Obwohl der Fall den BehΓΆrden gemeldet wurde, wurden ihr Pastor und ihr Onkel bedroht und davor gewarnt, die Angelegenheit weiter zu verfolgen.

Auch nach dieser dramatischen Erfahrung weigerte sich Amekidia, ihren Glauben an Jesus aufzugeben. Lokale Partner von Open Doors nahmen Kontakt zu ihr auf, um fΓΌr sie zu beten und sie zu ermutigten. Sie ermΓΆglichten ihr auch, ihre Ausbildung fortzusetzen. Mittlerweile hat Amekidia neue Hoffnung fΓΌr die Zukunft geschΓΆpft.

Bis heute lehnen einige Mitglieder ihrer Familie sie wegen ihres Glaubens ab. Dennoch ist sie weiterhin entschlossen, Jesus nachzufolgen und im Vertrauen auf Gottes FΓΌrsorge hoffnungsvoll nach vorne zu blicken. Ameikida sagt:

»Ich mache gute Fortschritte. Jetzt bin ich frei, auch wenn meine Familie mich immer noch ablehnt. Bitte schließt mich in eure Gebete ein, damit ich ein selbstbestimmtes Leben führen kann.«

* Namen aus SicherheitsgrΓΌnden geΓ€ndert
Bitte beten Sie fΓΌr Christen in Ostafrika!
  • Danken Sie fΓΌr Amekidias standhaften Glauben trotz allen Leides, das sie um Jesu willen erlebt hat.
  • Beten Sie, dass Jesus ihr hilft, das Erlittene vollstΓ€ndig zu verarbeiten und ihre Ausbildung unter seinem Segen gut abzuschließen.
  • Beten Sie fΓΌr ihre AngehΓΆrigen, dass die Beziehung zu Amekidia wiederhergestellt wird und sie Gottes GΓΌte an ihrem Leben erkennen.
  • Beten Sie fΓΌr alle AnhΓ€nger der traditionellen afrikanischen Religionen, dass Gottes Geist unter ihnen wirkt und viele von ihnen zum Glauben an Jesus finden.