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Portrait of Pastor Miguel from Cuba

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PressemeldungenKuba

Kuba: 13 Tage GefΓ€ngnis fΓΌr zu Unrecht angeklagten Pastor

FΓ€lschlicherweise der Β»persΓΆnlichen BereicherungΒ« beschuldigt, musste ein kubanischer Pastor 13 Tage ins GefΓ€ngnis.

Am 25. JÀnner hob die kubanische Justiz die Anklage wegen »persânlicher Bereicherung«gegen Karel Parra Rosabal auf und ließ ihn nach 13 Tagen Haft frei. Der Pastor ist Mitglied der Apostolischen Kirche»Fuego y Dinamica«, die Teil eines grâßeren Netzwerks unabhÀngiger Kirchen ist, denen die Regierung die Anerkennung verweigert hat.

Wirtschaftliche BelΓ€stigung

Karel Parra Rosabal wurde am 12. JÀnner in seinem Haus verhaftet. An diesem Tag hatte die Polizei in seiner Garage das Werkzeug entdeckt, mit dem er gegen ein wenig Geld FahrrÀder repariert. Karel hatte protestiert und erklÀrt, er habe es legal und aus seinen persânlichen Finanzen gekauft. Vergeblich. Er wurde auf die Wache gebracht und seine Werkzeuge wurden beschlagnahmt. Er sollte am 21. Januar vom Gericht angehârt werden, aber die Anhârung wurde verschoben. Schließlich gelang es Pastor Rosabal, seine Unschuld zu beweisen: Er legte die Rechnungen für die fraglichen GerÀte vor, wodurch er schließlich entlassen werden konnte.

EinschΓΌchterungs-Versuche

In Kuba ist es ΓΌblich, dass Pastoren neben ihrem Dienst eine bezahlte TΓ€tigkeit ausΓΌben: Die Gemeindemitglieder sind zu arm, um ihnen ein angemessenes Gehalt zahlen zu kΓΆnnen. KirchenfΓΌhrer glauben, dass die BehΓΆrden einige Pastoren zu Unrecht anklagen, um sie einzuschΓΌchtern und so die Religionsfreiheit anzugreifen. Indem sie ihre Einkommensquellen angreifen, wollen sie Kirchenleiter dazu bringen, ihre pastorale Arbeit aufzugeben.

Covid-19 als Vorwand

Eine andere MΓΆglichkeit, den Druck, der bereits auf den kubanischen Christen lastet, zu erhΓΆhen, besteht darin, dass die amtierende Regierung die BewΓ€ltigung der Gesundheitskrise als Vorwand benutzt, um Christen missbrΓ€uchlich zu kontrollieren. Die GlΓ€ubigen werden zu astronomischen Geldstrafen verurteilt, ihr Material wird beschlagnahmt.

Kirchen, die im sozialen Bereich arbeiten, sind beunruhigt, Pastoren stehen unter verstÀrkter Überwachung und willkürliche Verhaftungen nehmen zu. Im Allgemeinen werden Christen diskriminiert. All dies kommt zu den EinschrÀnkungen hinzu, die bereits durch die kommunistische Ideologie bestehen.