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Jemal receiving Arise Africa prayer leaves

3 Minuten Lesezeit

ZeugnisΓ„thiopien

Γ„thiopien: Jemal hat alles verloren, außer seine Freude an Jesus

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Dieser ehemalige erfolgreiche Unternehmer wurde ΓΌber Nacht in den Ruin getrieben. Aber der Anblick der mit Menschen gefΓΌllten Kirche erfreut sein Herz.

Wenn Jemal* an die dunklen Tage denkt, an denen seine Kinder fast verhungert wΓ€ren, kommen ihm die TrΓ€nen.

»Für verfolgte Christen wie uns leistet eure Organisation einen vorbildlichen Dienst. Ihr habt uns geholfen, zu überleben und unsere Kinder zu ernÀhren. Ich mâchte euch meine tiefste Dankbarkeit aussprechen. Denn auch wenn ich weiß, dass Gott derjenige ist, der uns zu essen gibt, war ich sehr besorgt und verzweifelt.«

β€” Jemal

Jemal, ein ehemaliger Muslim, konvertierte zusammen mit seiner Frau Fatima* zum Christentum, als ihre Kinder noch klein waren. Anschließend gründete er zwei Unternehmen: eine Stahlfabrik und eine Tischlerei. Nach 40 Jahren harter Arbeit waren seine Unternehmen etwa vier Millionen Birr wert, umgerechnet 25.000 Euro.

Dazu gehΓΆrten GebΓ€ude, Maschinen und Rohstoffe. Aber all das ging ΓΌber Nacht in Rauch auf.

Alles begann im MÀrz 2023 mit der Ankunft neuer Islamprediger in der Moschee seiner Stadt. Diese verboten den Muslimen, mit Christen zu verkehren: Sie durften keine christlichen Rikschas mehr benutzen, nichts mehr von Christen kaufen usw. Wenn sie sich nicht daran hielten, würden sie nicht ordnungsgemÀß bestattet werden.

215 HΓ€user und GeschΓ€fte niedergebrannt

Dann, eines Tages im September, beschwerten sich muslimische Studenten ΓΌber Diskriminierung durch christliche Dozenten. Das war der AuslΓΆser. Β»Der Angriff begann an einem Montagabend, am Dienstag versuchten sie, mich zu tΓΆtenΒ«, erinnert sich Jemal. Es gelang ihm, seine Familie in Sicherheit zu bringen und bei muslimischen Verwandten unterzubringen, da kein christliches Haus mehr sicher war. 375 christliche Familien flohen. Am Dienstagmorgen wurden 215 HΓ€user und GeschΓ€fte von Christen in Brand gesteckt und vollstΓ€ndig zerstΓΆrt. Jemal hat alles verloren.

Jemal und etwa hundert andere Christen flohen daraufhin auf das GelΓ€nde einer Kirche in einer Nachbarstadt. Dort lebten sie zwei Monate lang ohne jegliche Lebensgrundlage. Wie Hiob war auch Jemal von Verzweiflung geplagt. Β»Nach der ZerstΓΆrung meines Eigentums und der Zerstreuung meiner Kinder verlor ich vorΓΌbergehend den Glauben an Gott. Ich wollte Rache.Β«

LΓ€cheln angesichts von Beleidigungen

GlΓΌcklicherweise Β«sind wir weder verhungert noch verdurstet, denn eure Partner haben uns sehr schnell mit Lebensmitteln versorgtΒ». Und mit posttraumatischer Betreuung. Die Bibelverse erschienen ihm nun in einem anderen Licht. Die biblischen Geschichten erschienen ihm real. Β»Ich habe sie selbst erlebt. Die Apostel wurden verfolgt, getΓΆtet. In dieser Welt werden wir gehasst und abgelehnt werden. Heute verstehe ich diese Worte. Das ist Nachfolge Jesu! Sie bedeutet erhebliche Opfer.Β«

Nach zwei Monaten fΓΌhlte sich Jemal bereit, nach Hause zurΓΌckzukehren. Open Doors stellte ihm Maschinen und Rohstoffe zur VerfΓΌgung, damit er seine beiden Unternehmen wieder aufbauen konnte. Ohne diese konkrete finanzielle Hilfe Β»hΓ€tten wir das GrundstΓΌck verkaufen mΓΌssenΒ«. Dennoch ist das neue Leben bis heute sehr schwierig.

Doch er hat weiterhin eine große Quelle der Freude: »Die Kirche voller Menschen zu sehen, erfreut mein Herz. Muslime sind aus einer anderen Stadt gekommen, um ihr Leben dem Herrn zu geben, und das gibt mir Hoffnung.«

*Namen aus SicherheitsgrΓΌnden geΓ€ndert

Jemal bittet uns, zu beten:

  • Beten Sie, dass Gott ihm Mut schenkt, damit er die Gemeinschaft, in der er lebt, positiv beeinflussen kann.
  • Bitte beten Sie dafΓΌr, dass Christen auch wirtschaftlich widerstandsfΓ€hig bleiben. Β»Die Armut zwingt uns, alles zu akzeptieren. Sie lΓ€sst einen seine Meinung Γ€ndern.Β«
  • Beten Sie, dass Gott die Region, in der Jemal lebt, verwandelt. Er wΓΌnscht sich sehnlichst, dass der Frieden zurΓΌckkehrt und wieder gute Beziehungen zwischen den Gemeinschaften entstehen