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Representative image of Rebecca to illustrate the secret bible study meetings

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ZeugnisChina

China: Yong Shi, ein Β»KriegerΒ« im Dienst der Jugend

Yong Shi*, um die 40, ist ein typischer Chinese aus dem Nordosten, groß und krÀftig. Getreu der Bedeutung seines chinesischen Namens, »Krieger«, engagiert er sich seit über 10 Jahren mutig in einem schwierigen und riskanten Dienst: der Weitergabe des Evangeliums an die junge Generation.

Die Sirenen heulten. Die Polizei war unterwegs. Das ereignete sich vor einigen Jahren in einer Stadt im SΓΌdwesten Chinas. Jemand hatte die Gruppe junger Menschen um Yong Shi* und seine Kollegen verraten. WΓ€hrend ein Lehrer die Jugendlichen gerade unterrichtete, umzingelten plΓΆtzlich Polizeiautos das GebΓ€ude. Dann wurden die Kollegen in Handschellen zur Polizeistation gebracht, um dort verhΓΆrt zu werden. Yong Shi, der an diesem Tag unterwegs war, erhielt einen Anruf von den BehΓΆrden. Er wurde aufgefordert, sich sofort zum ΓΆrtlichen Polizeiposten zu begeben.

Yong Shi erinnert sich: Β»Die Polizei war gut vorbereitet und verfΓΌgte bereits ΓΌber wichtige Informationen ΓΌber mich und meine Kollegen. Sie konzentrierte sich jedoch insbesondere auf bestimmte Fragen: Wo kamen die Mittel zur Finanzierung der AktivitΓ€ten her? Was wurde gelehrt?Β«

Neben der Polizei waren auch Beamte des BΓΌros fΓΌr religiΓΆse Angelegenheiten anwesend. Sie zeigten sich feindselig und wiesen Yong Shi und die anderen zurecht, weil sie angeblich illegal MinderjΓ€hrige ΓΌber Religion unterrichteten. TatsΓ€chlich ist es in China Personen unter 18 Jahren nicht gestattet, eine Kirche zu betreten oder an christlichen AktivitΓ€ten teilzunehmen. Β»Alle unsere AktivitΓ€ten, einschließlich Bibelkreise und Schulungen, wurden als β€Ίillegalβ€Ή bezeichnet, und unser gesamtes Team wurde beschuldigt, gegen Gesetze und Vorschriften verstoßen zu haben. Die Jugendgruppe wurde aufgefordert, sich aufzulΓΆsenΒ«, fasst Yong Shi zusammen.

Von der Rebellion zur Erneuerung

GeprÀgt von seiner eigenen rebellischen Vergangenheit und der Tatsache, dass er in einer Jugendgruppe zum Glauben gefunden hat, weiß Yong Shi, wie wichtig es ist, sich für junge Menschen einzusetzen.

Vor mehr als zwanzig Jahren, als er selbst einen geheimen Bibelkurs besuchte, stΓΌrmte die Polizei den Unterrichtsraum. Die Lehrer und SchΓΌler, zu denen auch er gehΓΆrte, wurden festgenommen und verhΓΆrt. Β»Ich erinnere mich noch daran, dass ein Polizist wΓ€hrend des VerhΓΆrs seine Waffe auf mich richtete. Er beleidigte mich und sagte, ich sei zum Abschaum der Gesellschaft geworden. Als Teenager empfand ich Angst, Wut und ein GefΓΌhl der Ungerechtigkeit.Β«

Von diesem Moment an wurde dem jungen Yong Shi klar, dass der Weg zu Jesus alles andere als einfach war – wie in 2. Timotheus 3,12 zu lesen ist: Β»TatsΓ€chlich muss jeder, der zu Jesus Christus gehΓΆrt und so leben will, wie es Gott gefΓ€llt, mit Verfolgung rechnen.Β«

Heute, nach vielen Jahren im Dienst der Jugend, ist die Verfolgung fΓΌr Yong Shi und seine Kollegen zu einer vertrauten und stΓ€ndigen RealitΓ€t in ihrem Leben geworden.

Dienen in der BedrΓ€ngnis

Im vergangenen Sommer musste er die von ihm koordinierte Jugendgruppe auflΓΆsen, nachdem die Polizei eine Razzia in der Wohnung durchgefΓΌhrt hatte, die er fΓΌr christliche AktivitΓ€ten gemietet hatte. Eine schmerzhafte Erfahrung, die ihm den Schlaf raubte. Β»Was kann ich noch tun? Ist mein Dienst am Ende? Was wird aus meiner Mission fΓΌr die nΓ€chste Generation?Β«, fragte er sich nachts.

Die Partner von Open Doors haben Yong Shi mehrmals besucht, um ihn zu ermutigen und ihn bei seiner kΓΆrperlichen und geistigen Genesung zu begleiten.

»Nachdem ich meine Sorgen mit diesen Freunden geteilt hatte, fühlte ich eine große Erleichterung in meinem Herzen. In meinem Herzen brennt wieder ein Licht, und die Hoffnung des Glaubens ist zurückgekehrt«, erzÀhlt er und ist dankbar für alle, die die Arbeit der Partner von Open Doors in seinem Land unterstützen.

*Name aus SicherheitsgrΓΌnden geΓ€ndert

Bitte beten Sie fΓΌr Christen in China!

  • Beten Sie, dass Yong Shi trotz aller Risiken weiterhin mit Leidenschaft und Glauben der nΓ€chsten Generation in China dient.
  • Bitte beten Sie dafΓΌr, dass die Verantwortlichen fΓΌr Kinder- und Jugendarbeit Wege finden, mit der nΓ€chsten Generation von Christen in Kontakt zu treten und sich um sie zu kΓΌmmern.
  • Beten Sie fΓΌr Kinder und Jugendliche, die von EinschrΓ€nkungen betroffen sind, die sie daran hindern, ihren Glauben frei auszuΓΌben.